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Unsere nächste Patientinnenfortbildung mit dem Ärztenetz Frauengesundheit:

 

Neuer Stuhltest (iFOBT) ab 1. April

Das neue Stuhltest-Verfahren zur Früherkennung von Darmkrebs steht ab 1. April gesetzlich Versicherten als Kassenleistung zur Verfügung.

Der bisherige Guajak-basierte Test darf ab dem 1. April nicht mehr zur Darmkrebsfrüherkennung eingesetzt werden. Im kurativen Bereich gilt eine Übergangsfrist bis zum 1. Oktober. Danach kommt auch dort ausschließlich der neue quantitative immunologische Test (iFOBT) zum Einsatz. Studien haben gezeigt, dass mit immunologischen Tests nicht sichtbares Blut im Stuhl insbesondere mit einer höheren Sensitivität nachgewiesen werden kann.

Anspruch auf die Untersuchung zur Früherkennung von Darmkrebs haben Versicherte ab einem Alter von 50 Jahren. Wie bisher gibt der Arzt, der die Früherkennungsuntersuchung auf kolorektales Karzinom durchführt, den Stuhltest an den Patienten aus. Anders als bislang erfolgt die Auswertung des Tests allerdings nicht in der Praxis, sondern im Labor.

Für eine bestmögliche Ergebnisqualität ist es wichtig, dass die Stuhlprobe möglichst schnell ausgewertet wird: Deshalb sollten Ärzte ihre Patienten darauf hinweisen, dass sie die Probe möglichst am Tag nach der Abnahme abgeben. Der Arzt veranlasst dann spätestens am darauffolgenden Werktag die Untersuchung in einem Labor, das solche Untersuchungen durchführen darf.

Stuhltest jedes Jahr ab 50

Der Stuhltest ist Teil des Programms zur Früherkennung von Darmkrebs. Er kann bei Frauen und Männern im Alter zwischen 50 und 55 Jahren jedes Jahr durchgeführt werden. Ab 55 Jahren haben die Versicherten Anspruch auf bis zu zwei Früherkennungskoloskopien im Abstand von zehn Jahren oder alle zwei Jahre auf einen Test auf okkultes Blut im Stuhl. Ist der Stuhlbefund positiv, erfolgt zur weiteren Abklärung eine Darmspiegelung.

 

 

Fragen und Antworten

Warum dauert es so lange einen Termin zur Vorsorgeuntersuchung zu bekommen?

Liebe Patientin,
unsere Terminsprechstunde wird durch unser Team über viele Wochen im Voraus sinnvoll geplant um einen möglichst reibungslosen Ablauf der Sprechstunde zu gewährleisten. Dabei wird auf die Terminbesonderheiten der schwangeren Patientinnen genauso Rücksicht genommen wie auf die Nachsorgetermine nach Krebsoperationen oder den dringenden Terminwunsch bei Beschwerden. Wir bemühen uns täglich unsere Wartezeiten in der Praxis kurz zu halten, um dann für jede Patientin aber auch die nötige Zeit zum Gespräch zu haben.

Aus diesem Grund wird es auch in Zukunft 10 bis 12 Wochen dauern, bis Sie einen Termin zur regulären Vorsorge wahrnehmen können. Gerne richten wir ein Recall für Sie ein, damit wir Sie rechtzeitig an Ihren jährlichen Besuch bei uns erinnern.

 

 

 

 Liebe Patientin,

bei der Krebsfrüherkennung sind Änderungen im Hinblick auf die Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs zu erwarten. Wenn Sie gesetzlich krankenversichert sind, wird Ihre Krankenkasse Sie künftig vor die Wahl stellen, welche Methode der Krebsfrüherkennung – PAP-Test, HPV-Test oder möglicherweise eine Kombination aus beidem – Sie für sich in Anspruch nehmen wollen. Die beiden Verfahren unterscheiden sich durch die Art der Abstrichuntersuchung und in welchem zeitlichen Abstand diese notwendig ist. Für Laien ist die Entscheidung nicht ganz einfach zu treffen. Aber keine Sorge, wir lassen Sie damit nicht allein und erläutern Ihnen gern, welche Überlegungen in diesem Zusammenhang für Sie ganz persönlich von Bedeutung sind. Bitte wenden Sie sich mit Ihren Fragen jederzeit an uns.

Ihr Praxisteam

 

Die jährliche Früherkennungsuntersuchung ist unverzichtbar

Über der Diskussion um die bessere Methode darf nicht vergessen werden, was ganz entscheidend für den Schutz gegen Gebärmutterhalskrebs ist: die regelmäßige Teilnahme an der Krebsfrüherkennungsuntersuchung! Es ist erwiesen, dass die Mehrheit der in den letzten Jahren an Gebärmutterhalskrebs erkrankten Frauen nicht oder nur unregelmäßig an der Vorsorge teilgenommen hat. Eine regelmäßige Teilnahme ist auch für Frauen im höheren Alter wichtig, denn fast 40 Prozent aller Erkrankungen treten bei Frauen über 60 Jahren auf. Im Interesse Ihrer Gesundheit: Nutzen Sie weiterhin die jährliche Früherkennungsuntersuchung und vertrauen Sie auf die Beratung durch Ihre Frauenärztin / Ihren Frauenarzt!

 

 

Es geht um Ihre Gesundheit!

Krebsfrüherkennung Was gehört zur jährlichen Krebs - Früherkennungs-Untersuchung?

... ab dem Alter von 20 Jahren

*Gezielte Anamnese (Klärung von Beschwerden und Vorerkrankungen),

*Gynäkologische Untersuchung,

*Untersuchung der genitalen Hautregion,

*Entnahme von Untersuchungsmaterial von der Oberfläche des Muttermundes und aus dem Gebärmutterhals (PAP-Abstrich),

*Vorbereitung des entnommenen Materials für die Laboruntersuchung,

*Besprechung des Untersuchungsergebnisses mit Beratung der Patientin.

... zusätzlich ab dem Alter von 30 Jahren

*Abtasten der Brustdrüsen und der dazu gehörigen Lymphknoten,

*Untersuchung der Brusthaut und der Brustwarzen,

*Anleitung zur Selbstuntersuchung der Brust,

*Beratung.

... zusätzlich ab dem Alter von 50 Jahren

*Mammographie-Screening ab dem Alter von 50 Jahren bis zum Ende des 70. Lebensjahres,

*Untersuchung auf Blut im Stuhl,

*Untersuchung des Enddarmes ab 50 Jahren und des übrigen Dickdarms ab dem Alter von 55 Jahren.

Die jährlich gesetzliche Krebsfrüherkennung ist eine wichtige Untersuchung für die Gesundheit der Frau, denn je früher eine Krebserkrankung erkannt wird, desto besser sind die Heilungschancen.

 

Gebärmutterhalskrebs: Welche Früherkennungs- Methoden gibt es?

Für gesetzlich Krankenversicherte übernimmt die Krankenkasse auch künftig die Kosten für die jährliche Vorsorgeuntersuchung.

Der PAP-Test

Beim PAP-Test werden von Muttermund und Gebärmutterhals entnommene Zellen durch einen Facharzt unter dem Mikroskop auf Veränderungen untersucht. Dabei wird festgestellt, ob die Zellen gesund aussehen oder nicht. Danach kann entschieden werden, ob weitere Untersuchungen oder Behandlungen notwendig sind. Diese Methode wird seit 45 Jahren sehr erfolgreich in Deutschland praktiziert und hat dazu geführt, dass in keinem Land der Welt die Häufigkeit von Gebärmutterhalskrebs so stark gesunken ist wie bei uns. Zudem werden durch diese Methode – im Gegensatz zu einem HPV Test – noch einmal fast doppelt so viele andere Formen von Unterleibskrebs entdeckt.

Der HPV-Test

Auch bei diesem Labortest wird eine Probe mittels eines Abstrichs entnommen. Diese werden in einem Labor auf HP-Viren (HPV = Humane Papillomviren) untersucht, von denen man weiß, dass sie Gebärmutterhalskrebs auslösen können. Der HPV-Test klärt nur das Vorhandensein dieser Viren, die allerdings bei jeder zweiten Frau unter 30 Jahren nachweisbar sind, und was in 90 Prozent der Fälle völlig harmlos ist. Nur bei einem Bruchteil dieser Frauen liegt tatsächlich eine Krebserkrankung vor. Sofern diese Viren nachgewiesen werden, sind weitere Untersuchungen notwendig

Text: Berufsverband der Frauenärzte e.V.

Unsere Adresse:

Sutelstraße 54 a 30659 Hannover Telefon 05 11 - 647 88 88 Fax 05 11 - 647 88 89 praxis@bewer-sternberg.de

Mitgliedschaft im Ärztenetz Frauengesundheit.

Das Ärztenetz Frauengesundheit bietet Ihnen in Hannover Stadt und Region das gesamte Spektrum der Frauenheilkunde und Geburtshilfe.