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Betreuung vom Schwangerschaftstest bis zur Geburt

Die Zeit der Schwangerschaft ist eine spannende und erwartungsvolle Zeit mit viel Freude und intensiven Erfahrungen. Es ist ein ganz besonderes Ereignis in Ihrem Leben und wir möchten Sie, gemeinsam mit unserer Hebamme, unterstützen und begleiten.

 

Mutterschaftsvorsorge

Hebammensprechstunde & Wochenbettpflege

Betreuung im Wochenbett

Intensivierte Vorsorge bei Risikoschwangerschaften

Ersttrimester – Untersuchung

Doppler – Messungen

3D & 4D – Sonographie/Babyfernsehen

Teilnahme an Vorsorgeprogrammen der Krankenkassen

 

Mutterschaftsvorsorge

Die gesetzlich vorgeschriebenen Mutterschaftsrichtlinien bieten Ihnen ein breites Angebot für medizinisch notwendige Leistungen. Dieses Vorsorgeprogramm nützt Ihnen undIhrem Baby allerdings nur dann, wenn Sie es rege lmäßig wahrnehmen. Kontinuierliche Untersuchungen sind die Voraussetzungen dafür, Schwangerschaftsrisiken so schnell wie möglich zu erkennen und zu behandeln

Die gesetzliche Mutterschaftsvorsorge sieht für diese Zeit folgende Untersuchungen vor:

Bei der Erstuntersuchung erfolgt neben einer ausführlichen Anamnese die Untersuchung von Scheide und Gebärmutter. Hierbei wird ein Abstrich aus dem Gebärmutterhals entnommen und auf Bakterien und auffällige Zellen untersucht.

Es wird eine Ultraschalluntersuchung durchführt um die Schwangerschaft zu bestätigen und den Geburtstermin festzulegen. Drei weitere sind im Verlauf einer normalen Schwangerschaft vorgesehen: im Zeitraum der 9. bis 12., 19. bis 22. und 29. bis 32. Schwangerschaftswoche. Dabei wird die normale Entwicklung des Kindes überprüft. Bei Bedarf werden spezielle Untersuchungen durchgeführt (Organdiagnostik, Dopplerultraschall). Hiervor werden Sie jedoch gesondert aufgeklärt, denn das Gendiagnostikgesetz schützt Sie und Ihr Baby vor ungewünschten Informationen. Bei jedem Arztbesuch in der Schwangerschaft werden Blutdruck, Körpergewicht, Urinbefund, Blutbild und der Scheiden-pH überprüft, sowie bei Bedarf der Muttermund abgetastet. Auf diese Weise kann frühzeitig ein ungünstiger Verlauf festgestellt werden. Im Mutterpass werden alle Untersuchungen dokumentiert.

Blutuntersuchungen

Zu Beginn der Schwangerschaft erfolgen die Bestimmung der Blutgruppe und des Rhesusfaktors sowie die Durchführung eines Antikörpersuchtestes, um gegebenenfalls eine Blutgruppenunverträglichkeit zwischen Ihnen und Ihrem Kind frühzeitig festzustellen. Dieser Antikörpersuchtest wird zwischen der 24. und 28. SSW wiederholt. Falls bei Ihnen das Blutgruppenmerkmal „Rhesus negativ“ festgestellt wird, erhalten Sie zwischen der 28. und 30. SSW eine Spritze, um einer möglichen Unverträglichkeitsreaktion vorzubeugen. Gesetzlich vorgeschrieben sind ferner Suchtests auf Geschlechtskrankheiten und die Rötelantikörperbestimmung. Diese ist wichtig, da eine Infektion in der Schwangerschaft mit Röteln zu Fehlbildungen bei Ihrem Kind führen kann.

Eine Untersuchung auf HIV („AIDS-Virus“) wird laut Mutterschutzrichtlinien empfohlen. Nach der 32. SSW wird nochmals eine Blutentnahme durchgeführt, die eine eventuell bestehende Infektion mit Hepatitis B aufdecken soll. Eine solche Infektion könnte während der Geburt zu einer Ansteckung Ihres Kindes führen.

Zwischen der 24. Und 28. Schwangerschaftswoche raten wird zu Durchführung eines Blutzuckerbelastungsstetes. Dieser ist empfohlen im Rahmen der Mutterschaftsvorsorge und wir von den Kassen erstattet, denn ca. 5 % aller Schwangeren in Deutschland entwickeln in der Schwangerschaft eine Zuckererkrankung (schwangerschaftsbedingter Diabetes mellitus). Wird die Erkrankung nicht erkannt oder nicht ausreichend behandelt, kann es zu negativen Folgen für das Kind oder die Geburt kommen.

Über die gesetzlich empfohlene Vorsorge hinaus können weitere Untersuchungen und Maßnahmen sinnvoll und wünschenswert sein. Dadurch können wir Ihrem verständlichen Bedürfnis nach höchstmöglicher Sicherheit nachkommen. Bitte sprechen Sie uns an – wir beraten Sie gerne.

Die Original-Mutterschaftsrichtlinien können Sie beim Gemeinsamen Bundesausschuss abrufen:

http://www.g-ba.de/downloads/62-492-550/Mu-RL_2011-05-19.pdf

 

Hebammensprechstunde & Wochenbettpflege

Wir bieten Ihnen die Möglichkeit der Begleitung Ihrer Schwangerschaft durch unsere Hebamme Eva Zitterbart von Anfang an.

Die Hebammenbetreuung sowie die ärztlichen Untersuchungen wechseln sich, wenn Sie es wünschen, in sinnvollen Abständen ab. In der Hebammensprechstun-de ist zusätzlich Zeit für Gespräche, in denen offene Fragen beantwortet werden können und Sie einfühlsam und professionell begleitet werden.

Telefonisch oder bei einem persönlichen Gespräch beraten wir Sie in alle Fragen zum Stillen, bei Stillproblemen, zur Ernährung des Kindes im Allgemeinen und ebenfalls, wenn Sie nicht stillen möchten.

Die Hebammenbetreuung in der Schwangerschaft, im Wochenbett sowie in der Stillzeit ist eine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen. Jede Schwangere hat Anspruch darauf und es fallen keine Praxisgebühr oder Zuzahlungen an.

 

 

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Betreuung im Wochenbett

Sechs bis acht Wochen nach der Geburt Ihres Kindes erfolgt die Nachuntersuchung in der Praxis. Hierbei führen wir ein abschließendes Gespräch über Schwangerschaft und Geburt. Dies ist wichtig im Hinblick auf folgende Schwangerschaften, Geburten und auch Ihr persönliches Risiko für Folgeerkrankungen. Besonders bei Risikoschwangerschaften und schwierigen Geburten ist es wichtig Sorgen und Ängste abzubauen.

Wir beraten sie individuell zu Verhütungsfragen (stillen Sie?, ist die Familienplanung abgeschlossen?, wie lange soll die Babypause sein?...) und finden gemeinsam eine geeignete Methode.

Natürlich erfolgt auch eine Untersuchung, bei der wir schauen ob Geburtsverletzungen regelrecht heilen und die Rückbildung der Schwangerschaftsveränderungen abgeschlossen ist.

Bei den meisten Startschwierigkeiten nach der Zeit im Krankenhaus hilft Ihnen Ihre Hebamme. Sie ist Expertin für Mutter und Kind, kommt zu Ihnen nach Hause und ist nicht an Sprechzeiten gebunden.

Dennoch sind wir für alle Probleme des Wochenbettes für Sie da! Ob es sich um Stillschwierigkeiten, Wundheilungsstörungen, Blutungen oder „Baby-blues“ handelt.

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Intensivierte Vorsorge bei Risikoschwangerschaften

Nicht jede Schwangerschaft verläuft reibungslos und nicht jede Frau mit Kinderwunsch und Schwangerschaft ist gesund. Je nach Alter und medizinischer Vorgeschichte einer Frau, vorausgegangenen Schwangerschaften und Geburten oder auch aus dem Verlauf der aktuellen Schwangerschaft heraus handelt es sich um eine „normale“ oder eine „Riskoschwangerschaft“. Die üblichen Intervalle der Mutterschaftsvorsorge gelten dann nicht, sondern werden individuell angepasst. Dabei arbeiten wir eng mit spezialisierten Praxen und den Geburtskliniken zusammen.

 

Ersttrimester – Untersuchung

Beim Erst-Trimester-Screening kann die Wahrscheinlichkeit für das Vorliegen einer Trisomie 21 (Down-Syndrom) ohne Amniozentese* eingeschätzt werden: In der 12. bis 14. Schwangerschaftswoche kann durch eine kombinierte Untersuchung aus einer Blutentnahme (Bestimmung von Papp-A und freiem ß-HCG) und der Ultraschalluntersuchung der sog. Nackenfaltentransparenz (NT) des Embryos mit einer Wahrscheinlichkeit von ca. 90 % eine Trisomie 21 erkannt werden. Das Auftreten einer solchen Erkrankung steigt mit dem mütterlichen Alter und beträgt bei einer 35-jährigen Frau etwa 1:280.

*Amiozentese/Fruchtwasseruntersuchung

Nach den Mutterschaftsrichtlinien wird bei Schwangeren ab dem 35. Lebensjahr eine Fruchtwasseruntersuchung (Amniozentese) empfohlen. Hierbei wird eine geringe Menge Fruchtwasser mit einer feinen Kanüle zwischen der 15. und 17. Schwangerschaftswoche entnommen. So können bestimmte Erkrankungen (z.B. das Down-Syndrom (Trisomie 21) oder weitere Chromosomenstörungen) ausgeschlossen werden. Hierzu überweisen wir Sie in spezialisierten Praxen in Hannover.

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Doppler – Messungen

Eine spezielle Untersuchung des Blutflusses und des Widerstandes in den Gefäßen der Gebärmutter und des ungeborenen Kindes kann helfen, eine Gefährdung für die Entwicklung einer Mangelversorgung des Kindes oder der Entwicklung einer Gestose („Schwangerschaftsvergiftung“) zu erkennen. Besteht der Verdacht auf eine Wachstumsstörung, gehört der Doppler zur Routineuntersuchung. Als Vorsorgemaßnahme wird diese Untersuchung von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen.

Durchgeführt wird eine Dopplersonographie zum Beispiel bei 

  • vermindertem Wachstum des Kindes
  • verminderter Fruchtwassermenge
  • Auffälligkeiten der kindlichen Herzfrequenz
  • V.a. Herzfehler/Herzerkrankungen
  • V.a. kindliche Fehlbildungen oder Erkrankungen
  • Blutgruppenunverträglichkeit
  • Erkrankungen der Mutter: Bluthochdruck, Zuckerkrankheit, Gestose („Schwangerschaftsvergiftung“)
  • bestimmte Infektionen (z.B. Ringelröteln)
  • Früh- oder Mangelgeburten in vorangegangenen Schwangerschaften
  • Mehrlingsschwangerschaften


3D & 4D – Sonographie/Babyfernsehen

Vielen werdenden Eltern sind drei Ultraschalluntersuchungen zu wenig, zumal es oft zeitliche Probleme gibt die Väter zu den Vorsorgeuntersuchungen mitzunehmen. Beim „Babyfernsehen“ nehmen wir uns Zeit, die Dinge anzusehen oder zu erklären, die Ihnen wichtig sind. Wenn das Baby im Bauch der Mutter die richtige Lage hat, kann zusätzlich eine 3D/4D-Aufnahme gemacht und auf CD festgehalten werden. Wie im 3D-Kino bekommt das Bild Ihres Kindes nicht nur eine äußere Hülle sondern Tiefenwirkung, so dass wir das spätere Aussehen Ihres Babys schon erahnen können.

Der ideale Zeitpunkt ist die 26.-34. SSW, da das Kind in ca. 1000 ml Fruchtwasser schwimmt.

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Teilnahme an Vorsorgeprogrammen der Krankenkassen

Einige Krankenkassen bieten ihren Versicherten Sonderleistungen im Rahmen der Schwangerschaftsbetreuung an. An diesen Programmen nehmen wir gerne teil, denn sie bieten Ihnen mehr Service und Sicherheit bei der Begleitung Ihrer Schwangerschaft. In der Regel informiert Sie Ihre Kasse über mögliche Sonderleistungen – sonst tun wir das.

 

  • Still- und Laktationsberatung
  • Akupunktur
  • Wochenbettbetreuung und Schwangerenvorsorge


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Unsere Adresse:

Sutelstraße 54 a 30659 Hannover Telefon 05 11 - 647 88 88 Fax 05 11 - 647 88 89 praxis@bewer-sternberg.de

Mitgliedschaft im Ärztenetz Frauengesundheit.

Das Ärztenetz Frauengesundheit bietet Ihnen in Hannover Stadt und Region das gesamte Spektrum der Frauenheilkunde und Geburtshilfe.